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Nickelback – If Everyone Cared

Wenn sich jeder um den anderen kümmern würde. Schöner Traum nich'?


Viele Menschen scheinen da eher nach dem Motto: „Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht.“ zu leben. Teilweise ist das irgendwie verständlich. Sich nur um sich selber zu sorgen ist halt recht einfach. Wenn man da andererseits nur an andere denkt, vergisst man irgendwie was wichtiges und das führt wohl wahrscheinlich dazu, dass man nicht lange an die anderen denken und sich um sie kümmern kann.

Das Mittelmaß wäre schon gut, aber selbst das sieht man nicht oft.

Irgendwie richtig ist es mir kürzlich aufgefallen. Wir durften im Studium ein recht aufwändiges Gruppenprojekt machen. (aufwendig und irgendwie komplett sinnlos...ähh...ja) Während man am Anfang halt noch recht locker ran ging (ich jedenfalls), wurde das später immer schlimmer. Viele haben sich eigentlich primär nur noch um ihre Gruppe gekümmert. Irgendwie einfach mal tratschen wurde auch weniger und wenn doch war da entweder nicht viel zu sagen, oder es lag irgendwie halt Spannung in der Luft.

Aber das dürfte jetzt erstmal vorbei sein. Hoffentlich...



Vor ner Weile hatte ich ja auch mal die Überlegung, warum ich mich persönlich um andere Dinger kümmern sollte. Ich weiß nicht mehr, was genau ich damals gedacht habe, aber irgendwie ist diese Einstellung schon ziemlich dämlich. Wenn ich nur an mich denke, warum sollten andere nicht an sich selber denken?

Außerdem hoffe ich immer noch, dass gute Laune sich genauso verbreitet, wie schlecht. Bei der ist ja bekannt, dass sie ziemlich ansteckend sein kann (hatte da mal nen kurzen Comic im Deutsch Buch in der....3 Klasse oder so). Deshalb denke ich mir immer: Wenn ich jetzt nett zu jemandem bin und dem helfe, macht der das bei jemand anderes....und der bei wieder jemand anderes und irgendwann...nach vielleicht Tausenden von Menschen, bin da wieder ich und jemand tut mir einen Gefallen...

Gut andererseits sind einige meiner Kommentare wohl manchmal ziemlich unnett...ergo komme ich insgesamt wohl bei 0 an. (das Ziel des Buddhismus, mal so nebenbei erwähnt)



An dem Lied...oder besser seinem Video...sieht an aber auch eine ziemlich traurige Wahrheit. Es braucht immer den Willen einiger weniger, um etwas zu ändern. Ohne ein „leuchtendes“ Beispiel würde die breite Masse sie wahrscheinlich nie bewegen. Zwar rum meckern und so was, aber nie wirklich etwas tun. Dann kommt halt eine Person und tut etwas und plötzlich merkt man: „Hey, die/der kann ja was ändern. Dann kann ich das auch.“ und die Bewegung setzt ein.

Ganz hypothetisch: Wenn jeder versuchen würde, so ein Beispiel zu sein, wären wir wohl verdammt nah am Utopia.



Das ganze Palaver zusammengefasst: Seid nett zu eurer Umgebung, es kommt irgendwann zurück.



Noch kurz zu was anderem: Ich hab' das so schon seit ner Weile ein kleines Problem....obwohl, es ist kein Problem....mehr ein Umstand...oder wie auch immer man es nennen will.. Halt etwas ist nicht so, wie es sein sollte...oder könnte. Ne Mistudentin, hat mir dann den Rat gegeben, es einfach sein zu lassen, weil es rein von der Logik her, eh nichts bringt, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Damals (ist immerhin schon gestern^^) ist mir bei dem Spruch keine Antwort eingefallen...inzwischen schon. Wenn ich nämlich von vornherein nur logisch rangegangen wäre, gäbe es die Sache gar nicht. Leider sind wir Menschen nunmal, aber nicht so logisch....

Aber ich werde wohl versuchen ihren Rat zu befolgen....jedenfalls, sagt mir meine Logik, dass es manchmal nicht lohnt jede Schlacht zu schlagen. Besonders, wenn man recht offensichtlich nicht gewinnen kann....



So, des war's...

Vielleicht liest man sich ja.

24.1.08 08:45
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


chrissi25 / Website (29.1.08 11:13)
Es gab mal eine Studie, in der man herausgefunden hat, dass sich die Stimmung einer Person schon hebt, wenn sie ein Lächeln geschenkt bekommt. Wenn man also durch die Stadt geht und einer Person ein aufmunterndes Lächeln schenkt, fühlt die sich unbewusst besser.

Manchmal mache ich das einfach. Zugegeben, Erwachsene sind da irgendwie recht ... verschlossen? ... aber bei Kindern macht mir das Spaß. Manchmal kann ich da gar nicht anders, als zu lächeln... Die kleinen gucken dann oft ganz neugierig und andere schenken dir auch mal ein Lächeln.

Zurück zu der Frage, ob man nun besser zuerst an sich selbst denken sollte oder an andere. Ich denke, dass man es kaum allgemeingültig beantworten kann. Es gibt Situationen, da droht einem die Decke auf den Kopf zu fallen bzw. man in Arbeit zu ertrinken. In diesem Falle, sollte man meiner Meinung nach erstmal an sich denken. Mit der Energie, die dann übrig bleibt bzw. die dadurch vielleicht auch freigesetzt wird, kann man dann wieder mehr nach außen geben.

Ich denke nur, es ist falsch, anderen einen Vorwurf daraus zu machen, wenn sie einmal nicht so viel Zeit haben, wie sonst (besonders, wenn man den Hintergrund kennt). Schließlich passiert das meistens nicht aus bösem Willen.

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