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Wolfsheim – Kein Zurück

Ist zwar nicht ganz, mit dem ich eigentlich weitermachen wollte, aber ist trotzdem gut. Ja, war ne lange Pause. Zuerst hatte ich nichts, was es wert gewesen wäre, aufgeschrieben zu werden und danach hatte ich dann irgendwie nie die Lust/Zeit/Laune/was-auch-immer dafür. Zeit hab' ich zwar mal wieder nicht wirklich (mal sollte auch mal schlafen und so), aber trotzdem will ich was schreiben. Tja, Themen gab's viele, aber eines auswählen war nicht so einfach. Ich hab' zwar noch nen paar, über die ich nachdenke, aber...ich denke halt noch...

Um mich selber zu zwingen, da noch nen bisl nachzudenken, werd' ich jetzt einfach mal so welche nennen:

Die Ärzte – Rebell

Meat Loaf – Anything for love

Und dann noch was drittes, wo ich mir noch nicht über den Titel im Klaren bin.


Ich glaub', das war's erstmal für den Anfang. Auf zum Thema.

Is' schon fies, ich hab' 2 Lieder mit dem selbem Namen, aber unterschiedlichen Interpreten und komplett anderer Aussage, aber der andere wäre...unangebracht.

Nehmen wir mal an: Man würde mir anbieten, nochmal von vorne anfangen zu können, wobei ich mein jetziges Wissen behalten könnte, also wüsste, worauf meine ursprünglichen Entscheidungen hinauslaufen. Würde ich noch mal genauso handeln wollen?

Ich glaub' nicht. Wer kann schon ehrlich von sich behaupten, dass in seinem Leben alles perfekt gelaufen ist? Wenn es bei mir passiert wäre, würde ich hier wohl erfreulichere Dinge schreiben. Es geht mir nun nicht wirklich schlecht, aber hier und da und das recht oft, hätte ich doch gerne anders gehandelt. Manchmal hätte ich gerne mehr Mut an den Tag gelegt, aber das gehört hier nicht hin.

Wenn ich aber so zurück blicke, muss ich schon sagen, dass ich eigentlich ganz zufrieden bin, mit dem Jetzt.

---jetzt hab' ich vergessen, worauf ich hinaus wollte---

ääähhh....

okay....

Wenn ich jetzt von heute, Dienstag der 16. Oktober, ausgehe, sehe ich zur Zeit...hmm....ein paar Dinge, die ich ändern wollen würde...bzw. bei denen ich, mich ermahnen würde, anders zu handeln. Ich hätte meinen Film (Semesterprojekt im Studium) mit größerer Sorgfalt machen sollen (also nicht das er schlecht ist, aber richtig gut ist er glaub' ich auch nicht), ich hätte ne bestimmte Aufgabe nicht übernehmen sollen (keine Erklärung...nicht jetzt) und ich hätte etwas früher Mut fassen sollen, etwas zu tun (exakt: Eine Frage stellen). Und das war's. Ändern kann ich es nicht mehr. Der Film ist schon ne Weile abgegeben und ich warte noch auf ne Bewertung, die Aufgabe werd' ich auch überstehen...wahrscheinlich werde ich daran etwas wachsen und die Frage...hmm...ich wüsste gar nicht, wann ich sie hätte stellen sollen....und vermutlich hätte das früher stellen eine...hmm...weniger positive End-Wirkung verursacht. Aber natürlich weiß ich nicht, was wirklich raus gekommen wäre.

Andererseits, als ich grad' nochmal auf den Text geguckt hab', ist mir aufgefallen, dass keine dieser Aktionen wirklich Einfluss hatte bzw. haben wird. Das Problem dürfte dabei aber sein, dass ich zr Zeit nicht das große Ganze sehen kann und somit gar nicht weiß, was sich noch ergibt (wäre auch langweilig, wenn ich es könnte). Aber trotzdem sehr viele Entscheidungen, über die man sich ärgert, haben denke ich nur einen geringen Einfluss auf....ähh....die Leben im Allgemein. Viel mehr sind es, glaub' ich, die Unbewussten, die wirklich etwas ändern. Aber da man diese ja nicht bewusst trifft, denkt man auch nicht später darüber nach, sie zu ändern.

Wie auch immer. Wie's so schön im Lied-Text heißt:


...

Was getan ist, ist getan.

...

Was ich gesagt hab', ist gesagt.

...


Man liest sich...oder auch nicht.

Danke für die Gästebucheinträge...ich dachte bis jetzt irgendwie, dass „nur“ die hier lesen, denen ich den Link gegeben hab'. (nicht falsch aufnehmen: die liegen mir auch am Herzen)

17.10.07 09:57


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Die Ärzte – Ignorama

Ich bin schon feige....gestern Abend hab' ich wieder was geschrieben und es nicht hochgestellt...aus Furcht vor den Konsequenzen. Heut' war so'n richtig toller Tag. Kurz vor 2 ins Bett mit unguter Laune. Kurz nach 10 wieder aufgestanden...Laune nicht besser. Kurz unterwegs gewesen. Wobei meine Laune noch nen bisl schlechter wurde und dann abschließend meine Playsi zu quälen. Immerhin hat das meine Laune gehoben...auch wenn das Spiel jetzt nicht so gut ist/war. Später dann wieder unterwegs. Was tut man nicht alles, für nen bisl Internet.


Während meines Aufenthalts mit Internet, kam ne Mitstudentin vorbei und wir haben, wie man es so macht, uns kurz unterhalten. Kurz gesagt, diese ominöse Aufgabe vom letzten mal ist immer noch da und wird auch noch weiter gehen. Nun ist etwas mit dieser Aufgabe nicht ganz glatt gelaufen und besagt Mitstudentin fand dies ziemlich schlecht und gab mir sogar eine Empfehlung, was ich ändern sollte. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass in diesem Zusammenhang irgendwo eine Stimme in meinem Kopf meinte:

„Was kümmert's dich?“ (von mir zu mir, nicht falsch verstehen)

Den Gedankengang hab' ich dann erstmal fallen lassen und noch nen bisl Zeit wenig produktiv verbracht.


Auf dem Rückweg dann ist es mir irgendwie wieder eingefallen...

„Was kümmert's dich?“

In nicht mal nem halben Jahr ist die Sache definitiv vorbei und in nichtmal mehr 2 Jahren hab' ich nicht mal mehr wirklich was mit der Hochschule zu tun. Also, warum der Stress?

Dann ging's weiter: „Was machst du dir überhaupt Stress?“

Nehme man die Party gestern. Ich war nicht so ganz gut drauf und so richtig wohl gefühlt hab' ich mich mal wieder nich' wirklich. Drüber nachgedacht, mir den ganzen Tag vermiest und dann nen paar dämliche Thesen aufgestellt.

Wenn man dann aber diese eine Party nimmt und mit dem vergleicht, was schon war und was noch kommen wird...dann fällt doch eigentlich auf, dass sie komplett egal ist.

Gleich weiter: Dieser eine vermieste Tag macht auch keinen wirklich Unterschied. Also brauch' ich mich ja gar nicht darüber aufregen...


Aber: wenn man davon ausgeht, dass Tage egal sind, weil's von den so viele gibt und immer wieder nen neuer kommt, dann folgt doch daraus, dass wenn etwas oft vorhanden ist, ein einzelnes Exemplar davon vernachlässigbar ist. Niemand wird um ein Streichholz trauern, wenn er noch eine komplette Schachtel hat.

Aber: warum sollte es dann bei Menschen anders sein? Wenn einer weg ist, gibt es doch genug andere, die ihn ersetzen können. Es wird zwar andere Menschen geben, die sein Fehlen schade finden, aber die sind ja an sich genauso vernachlässigbar. Schließlich wird etwas an sich Unwichtiges nicht wichtig, weil andere unwichtige Dinge es dafür halten.

Wenn man's noch größer nehmen will, ist die gesamte Menschheit und alles was sie ihrer Meinung nach geleistet hat, komplett unwichtig. Wenn sie plötzlich weg wäre, würde die Erde sich wohl sagen, dass es ihr egal ist und sich weiter drehen.


Ich will jetzt ja nicht sagen, dass uns alles egal sein könnte, aber andererseits, sollte man sich immer darüber im klaren sein, dass er oder sie sich nicht zu wichtig nehmen sollten. Das selbe kann man auch bei der Interaktion zweier Objekte sagen. Was für das eine Objekt wichtig erscheint, ist für das andere vielleicht komplett uninteressant. Beispiel: Der Fuß eines Lebewesen, der eine Blume zertrampelt. Die Blume ist danach ziemlich...naja...platt halt. Der Fuß...also das Lebewesen, zu dem er gehört, hat's vielleicht nicht mal gemerkt.

Ein weniger drastisches Beispiel ist die Geste einer Person. Eine beobachtende Person könnte irgendetwas daraus ableiten und sich am Ende gar noch gekränkt fühlen, obwohl die ausführende Person nichts dergleichen im Sinn hatte....bzw. die Geste nicht einmal bewusst ausgeführt hat.


Man liest sich...oder auch nicht.

Das hier ist genauso...selbst wenn es nicht dastehen würde, würde niemand deswegen auch nur eine Träne vergießen oder ähnliches...

26.10.07 08:02


Gary Jules - Mad World

Eigentlich wollt' ich ja schlafen, aber irgendwas hat mich dazu gebracht, doch noch was zu schreiben. Vermutlich, damit ich es nicht vergesse...sowohl das Schreiben selber, als auch das, worüber ich schreibe. Ich hätte wohl schon früher anfangen sollen. Jetzt dürfte es schon ein bisschen undeutlicher sein, als heut' morgen oder so.

Is' schon toll...wie beim letzten mal, ist das heute hier, mindestens schon gestern, weil ich das Ding nicht vorher hochstellen kann.


Gestern...bzw. An sich ja vorgestern...oder wann auch immer...war ich zum zweiten mal in kurzer Zeit (weniger als ne Woche) auf ner Party. Anders als bei der ersten bin ich diesmal bis zum (mehr oder minder) Ende geblieben und war nicht schlecht drauf. Grund war zum einem, dass ich mich diesmal für die Getränke mit einem gewissen (bei höherer Konzentration) Inhaltsstoff entschieden hab' und irgendwie gab's „bessere“ Konversationen. Wieso kommen die eigentlich immer zustande, wenn ich grad' nich' 100 prozentig da bin? Nüchtern wäre es doch viel praktischer...

ähh...

'tschuldigung, ist halt bloß nervig, wenn man sich nicht sicher sein kann, dass man nicht doch was vergessen hat.

Eines von den Themen, an die ich mich erinnern kann (ich denke jedenfalls, dass es alle sind), war das unsere Welt an sich irgendwie....irreal ist. Jedenfalls aus dem Blickwinkel der Unterhaltungsteilnehmer.

An sich gesehen, sind die meisten Menschen doch recht intelligent. Aber trotzdem schlingt die breite Masse alles in sich hinein. Sie frisst nur, ohne auf den Geschmack zu achten. Dadurch können Leute ungestört komplett intolerant von Toleranz reden, gierig anderen Leuten von Enthaltsamkeit predigend das Geld aus der Tasche ziehen oder von ihrer eigenen Meinung reden, während sie blind jedem Modetrend hinterherrennen und sich von reißerisch (und oft sogar schlecht) geschriebenen Artikeln beeinflussen lassen. Klingt zwar hart, aber wenn man mal schaut:

-es gibt genug Leute, die gegen Rechte sind, weil diese ja Intolerant usw. sind, aber gleichzeitig andere Meinungen grundsätzlich ablehnen

-wunderbare TV-Kirchen verdienen genug Geld (die Dinger wurden auch mal wunderbar in Southpark behandelt)

-diese wunderbare Zeitung, die Werbung macht, in der sie behauptet, dass sie die Wahrheit sagt, gibt’s immer noch....


Man könnte jetzt auch noch weiter machen, aber ich hoffe das reicht jetzt erstmal.

Die Frage ist jetzt aber: bin ich (bzw. wir) real und die Welt nicht. Ist die Welt real und wir nicht?

(die Möglichkeit, dass weder noch, lasse ich jetzt mal weg)

Wahrscheinlich sind wir beide real. Ich auf meine Weise und die Welt auf ihre. An gewissen Stellen überlappen sich die Realitäten dann und es kommt zu Konflikten. Bei einigen Menschen fallen diese Konflikte kleiner aus und bei anderen größer. Dann gibt’s noch die, bei denen beide Welten komplett inkompatibel sind. Die werden dann Irre, Geisteskrank oder wie auch immer genannt. Aber vielleicht geht es ihnen an sich sogar gut, nur dass sie es halt nicht mit unserer Welt teilen können.

Wen ich meine Situation betrachte, gibt’s da denke ich diverse Möglichkeiten, mit der ganzen Sache umzugehen:

Ich könnte in „meine“ Welt fliehen... (ganz schlecht, nich'?)

Ich könnte “meine“ an diese anpassen... (auch nicht wirklich toll)

Dann könnte ich noch versuchen diese Welt an meine anzupassen. Was an sich aber komplett unmöglich ist. Außerdem kann ich ja nie wissen, dass meine wirklich die bessere ist bzw. ob es überhaupt so etwas wie eine bessere gibt.


Vermutlich habe ich bis jetzt immer versucht letzteres durchzuführen. Ich werd's wohl auch weiter machen und unter Umständen daran zu Grunde gehen. Aber dabei werd' ich versuchen, mich doch auch etwas an diese Welt hier anzupassen, denn von außen kann keine Veränderung kommen. Um etwas zu ändern, muss man teil davon sein. Es ist zwar möglich von außen zu ändern, aber das hält entweder nicht lange oder verursacht am Ende nur Schaden.


Hmm....jetzt werd' ich wohl schlafen...


Man liest sich...oder auch nicht.

Irgendwie dolcht mich das Gefühl, dass ich sowas schon mal geschrieben hab....also das Thema halt....

28.10.07 11:20





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